Köpfe der Region


Andreas Frey

Autor / Drehbuchautor aus Pfinztal


Andreas Frey lebt in Pfinztal und arbeitet derzeit bei einem Karlsruher IT-Unternehmen. Während des letzten Jahrzehnts hat er auch zeitweise in Spanien gelebt. Seine Liebe zum Schreiben besteht schon lange, aber 2008 hat er dann Nägel mit Köpfen gemacht.

Seine erste Veröffentlichung ist die Kurzgeschichte "Das Licht" im Sammelband "Boulevard 2713" mit Geschichten aus den Genres Science-Fiction und Mystery. Neben Geschichten und Bücher schreibt Frey auch Drehbücher.

In 2009 erschienen "Schatten über Kleinsteinbach", eine Sammlung von kurzen Geschichten, sowie "Akte 24/12" "The untold story about Christmas".




Karlsruhe, 18.06.2010

Wann haben Sie begonnen zu schreiben – und warum?

Das liegt schon einige Jahre zurück. So habe ich z.B. während meines Auslandsaufenthaltes in Spanien ein sehr ausführliches Reisetagebuch geführt, mit Insidertipps und Erlebnissen, wie sie das Leben schreibt. Warum ich schreibe? Nun, es ist schon lange ein Traum gewesen, einmal ein Buch zu Schreiben und auf den Markt zu bringen (und das vor meinen Memoiren). Dieser Traum ging mit der Veröffentlichung der Siegergeschichte "Das Licht" in Erfüllung, gefolgt von meinen beiden Veröffentlichungen, von denen ich mit "Akte 24/12" auch auf der Frankfurter Buchmesse 2009 und bei der Karlsruher Bücherschau vertreten war.

Ihr letztes Buch handelt von Weihnachten und der Weihnachtgeschichte. Wie kamen Sie dazu die Weihnachtsgeschichte neu zu erzählen?

Wir alle feiern das Fest des Kommerzes, des Essens, der Feiertage. In den Weihnachtgottesdiensten bekommt man die Weihnachtgeschichte vorgetragen und man selbst weiß ja eigentlich um was es geht. Die Idee zu diesem Buch entstand beim Warten an der Haltestelle Herrenstraße kurz nach Weihnachten. Eigentlich aus dem Grund heraus an Weihnachten mal etwas Neues auf dem Bildschirm bzw. der Leinwand zu sehen. Denn es gibt die klassischen Weihnachtfilme, die Neuverfilmungen davon, die Verfilmung der Neuverfilmungen als Animation und vielleicht bald auch in 3D. Aber es bleiben nun mal die alten Geschichten. Ich wollte etwas Neues schaffen und ich denke, dass mir das auch gelungen ist, denn nicht umsonst handelt es sich dabei um die Weihnachtsgeschichte aus dem Testament 2.0 nach dem Evangelium des Andreas! Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise, die in New York beginnt. Die Geschichte ist Fantasy, ist Liebe, ist Geschichte, ist Abenteuer, ist Action, ist ein bisschen Science-Fiction – einfach eine Mischung aus allem, das den Leser in einer kurzweiligen Geschichte auf das Fest der Liebe einstimmt.
Woran arbeiten Sie gerade?

Momentan arbeite ich gerade an einem neuen Buch, das etwa in der Jahresmitte auf den Markt kommen wird. Eine Idee für das übernächste Buch schwebt mir schon im Kopf herum. Vielleicht wird aber daraus auch gleich ein Drehbuch. Jetzt gehe ich erst einmal in die heiße Endphase. Es handelt sich um einen Thriller, gespickt mit einem Hauch Erotik, soviel sei an dieser Stelle verraten.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit lese ich gerne. Dabei bin ich eigentlich offen für alles. Doch meist zieht es mich zu Fantasy. Wenn ich mal nicht arbeite, schreibe oder lese, dann trifft man mich im Kino oder ich treffe mich mit Freunden.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Vor einigen Jahren hätte ich noch Bill Clinton gesagt, um mit ihm ein Saxophon-Duett zu spielen. Heute würde ich sagen "ach es gibt so viele".

Was zeigen Sie ihrem Besuch?

Das Schloss und die Pyramide. Mit dem letzten Besuch war ich auf dem Turmberg, von wo wir die herrliche Aussicht genossen.

Vielen Dank für das Gespräch.