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Anti Prism Party in Karlsruhe am 11.10.2014

Karlsruhe schützt sich selbst

Die Veröffentlichungen des vergangenen Jahres haben es ans Licht gebracht: Das Internet verkommt zur Überwachungsinfrastruktur. Ganz gleich ob elektronische Nachrichten, Internet-Recherchen oder Einträge in Sozialen Netzwerken: stehen die Server im Ausland, bedienen sich nationale Geheimdienste nach Bedarf an den Datensammlungen.

Den neugierigen Zugriffen der "Schlapphüte" muss man jedoch nicht tatenlos zusehen, denn viele der Daten müssten gar nicht erst anfallen. Schließlich gibt es Schutzmechanismen zuhauf – und viele davon sogar kostenlos. Häufig scheitert der Selbstschutz aber an unzureichenden Kenntnissen der Nutzer oder der (vermeintlichen) Komplexität der Hilfsprogramme.

Um diesem Mangel abzuhelfen veranstaltete die Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si ) zusammen mit dem Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL ) und dem CyberForum im September 2013 und im Februar 2014 eine "Anti-Prism-Party" im ZKM. Es wurden mit 650 bzw. 900 Besuchern die größten Crypto-Parties Europas. Dort führten Karlsruher IT-Sicherheits- und Verschlüsselungsexperten vor, wie leicht man sich schützen kann – von sicherem Online-Banking über die Verschlüsselung von E-Mails bis zum anonymen Surfen im Web war für jeden etwas dabei.

Vertiefte IT-Kenntnisse waren nicht erforderlich, um den anschaulichen Vorführungen der Karlsruher Experten folgen zu können. Wegen der großen Resonanz wird es im Oktober 2014 eine dritte Staffel der Anti-Prism-Party geben: Diesmal in Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater anlässlich der Premiere des Snowden-Stücks "Ich bereue nichts ".



Weitere Infos unter Anti Prism Party





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