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Das Outfit bestimmt den ersten Eindruck
Tennissocken zum Anzug? Comic-Krawatte zur Geschäfts-Besprechung? Trauerränder unter den Fingernägeln? Eine solche 'Todsünde' kann Sie den wertvollen Auftrag kosten - oder die aufkeimende Sympathie Ihres Blind Dates im Keim ersticken. Denn Ihr Outfit bestimmt den ersten Eindruck, den Sie auf andere machen.
Experten sagen, das geschieht innerhalb von vier Sekunden. Stellen Sie sich vor: Innerhalb von 4 Sekunden werden Sie von anderen abgecheckt und das Urteil gefällt. Umgekehrt tun Sie natürlich genau dasselbe.
Sympathisch oder unsympathisch?
Wir sehen unser Gegenüber zuerst einmal bildhaft als Ganzes. Der Blickfluss umfasst 'auf den ersten Blick' die ganze Gestalt - von den Socken bis zum Scheitel. Dieser erste Rundum-Blick liefert blitzschnell ein Persönlichkeitsbild: Sympathisch oder unsympathisch? Gepflegt oder ungepflegt? Vertrauenswürdig oder unzuverlässig? Jung wirkend oder alt?
Das Outfit spielt eine große Rolle bei dieser ersten Einschätzung: Passen Kleidung und Schmuck, Farben und Schnitt, Stoff und Qualität zum Alter? Zum Typ? Zur Figur? Zum Anlass?
Was man wo trägt, hängt von der Branche und der Firma ab
In der Werbebranche beispielsweise unterstreicht lässige, kreative, ausgefallene Kleidung die Individualität, hier ist auch extravaganter Schmuck erlaubt - während für einen Banker eine schreiend bunte Krawatte schon fast revolutionär ist, und in konventionellen Branchen sogar der Azubi im korrekten Anzug zu erscheinen hat.
Im Büro ohne Kundenverkehr können Frauen im Sommer ohne Strümpfe sitzen, in repräsentativen Vorzimmern hingegen sind nackte Frauenbeine genauso verpönt wie Tennissocken bei Männern.
Kleidung als Statussymbol
Die Kleidung hat mehrere Funktionen: Sie wärmt bei Kälte. Schützt vor Blicken und Verletzungen. Sie unterstreicht sexuelle Merkmale und erregt Aufmerksamkeit. Sie sagt aber auch etwas über Beruf und Status aus: Der Talar gehört zum Priester, die Tracht zur Nonne, der weiße Kittel zum Arzt, die grüne Uniform zum Polizisten.
Nicht jede Farbe passt zu jedem Typ
Wichtig ist nicht nur der Schnitt, sondern auch die Farben. Nicht jede Farbe passt zu jedem Typ und durch eine geschickte Farbwahl lassen sich erstaunliche Effekte erzielen.
Gönnen Sie sich einmal eine Typberatung, und finden Sie Ihre Farben heraus. Bei manchen Menschen sieht beispielsweise Weiß festlich und schick aus, während andere wirken, als seien sie krank.
Überlegen Sie bei der Farbauswahl aber nicht nur, was Ihnen steht. Wichtig ist auch, welche Signalwirkung Sie hervorrufen wollen.
Farben setzen Signale
Wollen Sie Ihren Liebhaber betören? Dann eignet sich die rote Unterwäsche sicher gut zum Auftakt einer leidenschaftlichen Nacht.
Wollen Sie einen Vortrag halten? Dann kann ein knallroter Blazer energie- und kraftvoll wirken und Ihre dynamische Ausstrahlung unterstreichen. Rot steht aber auch für Wut und Aggressivität. Wenn jemand 'rot sieht', ist er nicht verliebt, sondern ausgesprochen wütend.
Pastellfarbene Töne hingegen signalisieren Leichtigkeit oder Schutzbedürftigkeit. Natürlich spielt auch das Geschlecht eine große Rolle, ein lachsfarbener oder lila Blazer kann einer Frau gut stehen, während solche Farben für Männer weniger geeignet sind.
Generell gilt: Dunkle, gedeckte Farben vermitteln Kompetenz und Seriosität. Nicht umsonst tragen Karrierefrauen meist gedeckte Farben und bedeckende Schnitte, und nackte Haut und hochhackige Schuhe sind in den Vorstandsetagen genau so wenig gefragt wie aufgeknöpfte Herrenhemden mit Blick auf die Brustbehaarung.
Durch passendes Outfit Pluspunkte sammeln
Ob es dem Einzelnen nun gefällt oder nicht: Wer Karriere machen und seine Position behaupten will, tut gut daran, die 'Uniform' zu tragen, die in der jeweiligen Firma und Branche erwartet wird. Je höher man sich auf der Karriereleiter bewegt, um so wichtiger wird das Outfit. Wer over- oder underdressed erscheint, handelt sich unnötige Minuspunkte ein. Wer sich dem Anlass entsprechend kleidet, verschafft sich wichtige Pluspunkte.
Sie sehen, es ist gar nicht so einfach, perfekt gekleidet zu sein. Es lohnt sich wirklich, sich professionell beraten zu lassen.
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