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Der neue Streichelzoo in Karlsruhe nimmt Gestalt an
12.02.2011: Der neue Streichelzoo soll möglichst bald wieder kleine und große Zoobesucherinnen und Zoobesucher erfreuen. Ziel ist, die Anlage noch vor den Sommerferien fertig zu stellen. Um dies zu erreichen, war, nachdem im November das Streichelgehege durch einen Brand zerstört wurde, dieser Baustein des Zookonzepts vorgezogen worden und seither mit Hochdruck an der Detailplanung gearbeitet worden.
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| Foto. Stadt Karlsruhe | ||
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| Foto: Stadt Karlsruhe | ||
In enger Abstimmung mit den beteiligten städtischen Dienststellen sind die eingeschossigen Stallungen südlich der Schwarzwaldhalle vorgesehen. Von dem im Wettbewerb ursprünglich vorgesehenen länglichen Baukörper vor Schwarzwald- und Gartenhalle hat man Abstand genommen. Denn zum einen kommen die nun geplanten kompakteren Gehegebauten den funktionalen Ansprüchen des Zoos eher entgegen. Zum anderen bleibt so die Sicht aus der Gartenhalle frei, was der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH ein Anliegen war. Das Besondere an der Freianlage ist ein Kontaktgehege. Über eine Leiter können kleine und große Zoobesucher ins Gehege steigen und direkten Kontakt mit den Tieren aufnehmen. Wenn diese das wollen: Denn den Tieren wird die Möglichkeit geboten, sich zurückzuziehen, wenn sie genug menschliche Streicheleinheiten bekommen haben. Mit einer weiteren Attraktion wartet das Reich für die Meerschweinchen auf. Eine Glaskuppel mit unterirdischem Gang erlaubt hier die Begegnung zwischen Mensch und kleinen Nagern "auf Augenhöhe".
Die Meerschweinchenanlage ist am südlichen Zipfel des Streichelgeheges vorgesehen. Hier schließt sich, in direkter Nachbarschaft zum Tullabad, später der neue Kinderspielplatz an. Gerade die Einheit aus Streichelzoo, Kinderspielplatz und dem zum Exotenhaus mit Gastronomie und Zoopädagogik umgebauten Tullabad hatte das Preisgericht in seiner Entscheidung hervorgehoben.
Das Gelände für den Streichelzoo ist bislang nicht erschlossen. Zu den geschätzten Kosten von rund 1,5 Millionen Euro gehören daher auch Investitionen ins Wegenetz, der Streichelzoo muss zudem an das Wasser- und Abwassernetz sowie an die Stromversorgung angeschlossen werden.
Quelle: Quelle: Stadt Karlsruhe / Presse-und Informationsamt
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Quelle: Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, Daten und Fakten 2009
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