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Freddy Sahin-Scholl - das "Supertalent 2010"

Interview mit seiner Frau Jasmin Sahin nach dem Sieg am 18.12.2010

40700 Bewerber - ein Sieger. Gegenüber 11 anderen starken Mitbewerbern hat der Karlsruher Freddy Sahin-Scholl sich mit seinen unglaublichen zwei Stimmen durchsetzen können. Am Tag danach führten wir ein Interview mit seiner Frau Jasmin Scholl.

Hier sehen Sie ein  Video von Freddy Sahin-Scholl

Guten Tag, Frau Sahin. Haben Sie beide damit gerechnet, dass Freddy Sahin-Scholl den Titel "Supertalent 2010" gewinnt?

Nein. Natürlich haben wir viel darüber gesprochen und hin- und herüberlegt. Aber es waren so viele gute Künstler, so vielfältige Talente, wir konnten wirklich überhaupt nicht einschätzen, wie sich die Zuschauer entscheiden werden und waren wirklich überrascht. Wir selbst haben ja auch überlegt, wem wir unsere Stimme geben würden. Unser Favorit war Tobias Kramer.

Die Anspannung auf der Bühne war ja unglaublich, bis endlich das Ergebnis verkündet wurde. Ich als Zuschauerin habe mit gefiebert und Herzklopfen gehabt. Wie hat Ihr Mann das denn bloß ausgehalten?

(lacht). Das hab ich ihn auch gleich gefragt. Es ging ihm genauso wie mir. Man kann diese Gefühle einfach nicht beschreiben, man kann sie nicht in Worte fassen. Die Anspannung ist riesengroß und irgendwie bekommt man dann vieles gar nicht mit. Zum Beispiel stand ich ja auch gleich anschließend auch auf der Bühne und habe da erst gemerkt, dass es Goldpapier geregnet hatte. Man ist in dieser Anspannung in einer Phase, wo man das ganze Geschehen noch nicht richtig realisiert. Das kommt erst später.

Ich weiß jedenfalls, dass ich mich ganz schwer zurückhalten musste, um nicht loszuheulen. Freddy ist ja schon oft aufgetreten, ich war bei vielen Galas und Konzertreisen mit dabei, die ich als seine Managerin organisiere. Aber diesmal war das anders, ich konnte nicht eingreifen, saß ja nur als Zuschauerin im Publikum und musste hilflos das Voting abwarten. Das ging ganz schön an die Nerven.

Wie haben denn die anderen 11 Kandidaten die Nachricht aufgenommen? Hat sich das gute Verhältnis, von dem Sie im ersten Interview erzählt hatten, untereinander geändert?

Nein. Jeder von uns hätte den anderen den Erfolg gegönnt. Alle waren einfach gut. Nachdem das Ergebnis feststand, wurden wir sehr herzlich empfangen und alle haben gratuliert. Natürlich war da auch ein Stück Enttäuschung dabei und hätte jeder gern den Titel errungen.

Wie haben Sie denn gefeiert?

Nach der Show gab es eine große Aftershow-Party. Wir waren kurz da, sind vielleicht 15 m weit gekommen, während 60 Fotos gemacht wurden. Wir haben uns dann schnell zurückgezogen und sind ins Hotel gefahren. Es war uns dann einfach zu viel Trubel, zu viel Musik, zu laut. Ich bin ja auch schwanger. Für uns war 2010 ein richtiges Glücksjahr.

Wie geht's nun weiter?

Heute, am Tag nach der Show, erst mal mit einer Menge Terminen. Freddy ist heute unterwegs von einem Interview zum anderen. Der Tag ist noch randvoll ausgefüllt, wie die Tage vor der Show auch. Aber ab morgen steht die Familie im Vordergrund. Wir freuen uns sehr auf unsere Kinder und den Urlaub gleich nach Weihnachten. Sonne, Strand, schön. Jetzt müssen wir erst mal zur Ruhe kommen. Und dann widmen wir uns wieder mit voller Kraft unserem Kinderprojekt, das uns beiden am Herzen liegt. Wir freuen uns sehr, dass das nun auch wieder einen neuen Schub bekommt. Freddy erzählt auch in jedem Interview davon.

Dieses Kinderprojekt spielt eine zentrale Rolle in Ihrem Leben?

Ja (lacht). Dadurch haben wir uns ja auch kennen gelernt. Ich hörte damals, dass Freddy gute Musik macht und hab ihn einfach gefragt, ob er das Lied komponieren würde. Das hat er gemacht.

Wie gehen Sie mit dem Star-Rummel um? Wahrscheinlich kommen anstrengende Zeiten auf Sie zu. Wollen Sie sich zurückziehen?

Nein, auf gar keinen Fall. Wir denken, es wäre nicht fair, sich zurückzuziehen. Unsere Zuschauer haben uns so reich beschenkt, da wollen wir ihnen auch etwas zurückgeben.

Vielen Dank für das Gespräch.



Mehr zur Show unter http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/das-supertalent-2010.html.

Quelle: Das Gespräch führte Monika Wehn





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