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Freddy Sahin-Scholl ist das neue "Supertalent 2010"

Wie bereitet er sich vor? Interview mit seiner Frau Jasmin Sahin

12 Künstler haben den Sprung ins Finale geschafft. Eine Riesenleistung unter sagenhaften 40.700 Konkurrenten, die angetreten waren zum Kampf um den Titel. Auch der Karlsruher Freddy Sahin-Scholl war dabei, der Mann mit den 2 Stimmen in einer Seele. Um 1 Uhr am Sonntag Morgen stand nach einem spannenden Wettbewerb fest: Freddy hat gewonnen - er ist das "Supertalent 2010"!

Wie er sich auf den großen Auftritt vorbereitete, erzählt seine Frau Jasmin Sahin im Interview mit karlsruhe-entdecken.de. Hier können Sie das neue "Supertalent 2010" auch im Video hören und sehen.

Mehr Infos zum Halbfinale: Halbfinale.
Link zum Video mit Freddy Sahin-Scholl:  

Guten Tag, Frau Sahin. Sie haben Ihren Mann begleitet nach Köln. In zwei Tagen ist das große Finale. Wie geht es ihm? Ist er schon nervös?

© RTL/Stefan Gregorowius
Nein, gar nicht. Die Nervosität kommt bei ihm erst kurz vor dem Auftritt. Vorher bleibt er ruhig. Er meditiert sehr viel, zieht sich zurück, setzt seine Kopfhörer auf und hört seine Musik, die er selbst komponiert hat. Dafür bleibt allerdings im Moment kaum Zeit. Die Künstler haben einen straffen Terminkalender vor dem Auftritt. Es ist auch unglaublich, wie hier hinter den Kulissen gearbeitet wird, am Bühnenbild, an den Kulissen, an der Technik. Die Atmosphäre hier ist einfach faszinierend, spannend das mit zu erleben, welcher Riesenaufwand hinter einer solchen Show steckt.

12 Künstler stehen sich am Samstag im Finale gegenüber. Jeder will siegen. Herrscht ein harter Konkurrenzkampf?

Nein. Man kennt sich, hat sich gemeinsam die Daumen gedrückt, dass man weiterkommt. Nun sitzen wir alle hier zusammen in einer riesigen Garderobe und alle sind extrem gespannt. Natürlich möchten alle gewinnen, aber jeder wünscht allen alles Gute. Es ist ja schon ein riesiger Erfolg, in die engere Vorauswahl zu kommen, jedes Mal bei den Castings weiterzukommen und dann im Finale zu stehen. Darauf sind alle wirklich stolz.

Wissen Sie denn, wie viele Leute sich casten ließen?

Insgesamt waren das um die 40.000 Leute. Als wir dort waren, müssen es ca. 8.000 Leute gewesen sein, die in einem wahren Marathonlauf an einem Tag durchgeschleust wurden. Es wurden Nummern vergeben, angefangen bei 1., Freddy hatte die Nummer 6.000-irgendwas, und nach ihm kamen noch viele.

Wie sind Sie beide auf die Idee gekommen, dass Freddy sich bei "Das Supertalent" bewirbt?

Das hat lange gedauert. Die ersten drei Staffeln sind praktisch an uns vorübergezogen, wir haben sie nur am Rande mitbekommen. Bekannte haben uns zwar immer wieder darauf angesprochen, aber wir waren wirklich skeptisch. Im Hinterkopf hatte man da noch so Bilder von Leuten, mit denen Freddy nicht zusammen auftreten wollte, wie z.B. Daniel Küblböck. Ein Bekannter hat dann aber derart massiv gedrängt und einfach nicht locker gelassen, dass Freddy nach einem solchen Gespräch eine Nacht lang nicht geschlafen hat und dann meinte: "Okay, vielleicht soll es wirklich so sein. Lass es uns probieren. Aber nicht unter meinem Künstlernamen."

Hatten Sie damals eine Ahnung, was auf Sie zukommen würde?

(lacht). Nein, nicht wirklich. Freddy macht ja schon lange Musik, man kennt ihn bei Prominenten unter seinem Künstlernamen GALILEO, aber bisher stand er nicht so in der Öffentlichkeit. So waren all die Vorbereitungen und Castings eine ganz neue Erfahrung. Spannend, aber auch anstrengend. Für den Alltag blieb keine Zeit. So haben wir es bis jetzt nicht geschafft, auch nur das kleinste Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Aber nach Weihnachten gehen wir ein paar Tage in Urlaub und wir freuen uns sehr auf die Auszeit.

Und wie sind Ihre weiteren Pläne?

Freddy will weiterhin Musik machen. Musik, die die Herzen berührt. Das ist seine Leidenschaft, dafür brennt er, und dabei begleite und unterstütze ich ihn, wo immer möglich. Umgekehrt unterstützt er mich ebenso bei meinem Projekt in der Kinder- und Jugendarbeit - http://www.uneson.org -, bei dem ich mich seit 10 Jahren engagiere und für das er den Song gemacht hat.

Frau Sahin, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihrem Mann am Samstag bei seinem großen Auftritt viel Erfolg.





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