Köpfe der Region


Interview mit Yps Knauber

Autorin, Journalistin und Kulturpublizistin


Yps Knauber, Jahrgang 1959, studierte nach ihrer Ausbildung als Augenoptikerin an den Universitäten Heidelberg, Florenz und Pisa internationale Politikwissenschaften, Geschichte und Romanistik. Seit vielen Jahren ist sie als freie Journalistin und Kulturpublizistin unter dem Label wordsinmotion® international tätig. Darunter sind spannende Aufträge wie das europäische Glockenforschungsprojekt "PROBELL", das sie bis in den Vatikan oder die Sacré Coeur in Paris begleitete, der Europäischen Übersetzerpreis Offenburg, die Pressestelle der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe oder aktuell das Karlsruher Projekt für gesundes Schulessen "Tischlein Eck Dich" und "Special Olympics Baden-Württemberg – die Bewegung für Menschen mit geistiger Behinderung".
Yps Knauber hat zahlreiche Beiträge und Bücher über ihre Wahl-Heimatstadt Karlsruhe veröffentlicht, unter anderem gemeinsam mit dem Fotografen Bernhard Schmitt einen Bildband über Durlach ("Durlach – Ansichten und Einblicke").


http://www.wordsinmotion.de


Woran arbeiten Sie gerade?

An Strategien, das Wirken der Hanne-Landgraf-Stiftung in Karlsruhe bekannter zu machen.

Wie sind Sie dazu gekommen?

Die Stiftung besteht seit 10 Jahren und hat sich zum Ziel gesetzt, der Kinderarmut in Karlsruhe mit Direkt- und Projekthilfe entgegenzuwirken. Über 4.000 Kinder und Jugendliche in Karlsruhe leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine immense Zahl! Eine Teilhabe an einem "normalen" Leben ist ihnen nur sehr eingeschränkt möglich. Ich unterstütze die Hanne-Landgraf-Stiftung seit einem Jahr mit meinem Know-how innerhalb eines tollen, sehr motivierten Netzwerkes. Wir haben in diesem Jahr eine Menge bewegt!
Was fasziniert Sie daran?

Faszination wäre der falsche Begriff. Das Stiftungsmotto ist "Gleiche Chancen für alle Kinder". In Armut lebende Kinder benötigen nicht nur eine aktive Lobby, sondern auch Menschen, die sich direkt kümmern. Die Stiftung leistet beides.

Was gefällt Ihnen an Karlsruhe?

Karlsruhe ist eine spannende Kulturstadt mit einem großen kreativ-künstlerischen Potenzial.

Was wünschen Sie sich, was es hier noch nicht gibt?

Eine einladende Markthalle – mit einem großen Angebot regionaler Produkte, aber auch einer Food-Tauschbörse, wie es sie beispielsweise in Berlin gibt.

Danke für das Interview.


Im Dezember 2014