Köpfe der Region


Lorene Ross

Autorin


Traudel Roß schreibt unter dem Pseudonym "Lorene Ross", lebt in Baden-Baden und arbeitete als Lehrerin an verschiedenen Grund- und Hauptschulen in Baden-Württtemberg. Nach einem Fernstudium Belletristik trat sie als Autorin im Literarischen Cafe in Baden-Baden, im Literaturcafe Rastatt und beim Karlsruher Lesefrühstück auf und ist Mitglied beim Steinbach-Ensemble und bei IGDA, der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren. Sie hat Kurzgeschichten in mehreren Anthologien veröffentlicht, das Taschenbuch "Und es passiert immer wieder", und das Gedicht Engel, veröffentlicht in "Die Besten 2008/09"




Karlsruhe, 11.02.2010

Lesen und Schreiben

Das sind nach eigener Aussage seit jeher die beiden Lieblingsbeschäftigungen von Lorene Ross. "Seit meinem elften Lebensjahr schreibe ich Tagebuch," erzählt die Autorin, die eigentlich Traude Lore Roß heißt. Während des Berufslebens als Lehrerin an Grund – und Hauptschulen, als Ehefrau eines selbständigen Geschäftsmanns und Mutter einer Tochter aus Zeitgründen vor allem als Hobby auf Sparflamme gepflegt, nehmen sie inzwischen eine besondere Rolle in ihrem Leben ein.

Das erste Buch "Und es passiert immer wieder"

Bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2008 stellte sie ihr erstes Buch vor, das sich mit Erscheinungsformen von Gewalt wie Verwahrlosung, Kriminalität und Vergewaltigung befasst, mit denen Kinder und Jugendliche konfrontiert werden.

Diese erste Veröffentlichung hat sie angespornt, weiterzumachen - genauso wie der Preis für ihre Kurzgeschichte: "Ein billiger Urlaub", den sie im Jahr 2009 bei einem Wettbewerb des Verlags "Kiepenheuer & Witsch" gewonnen hat.


Lehrerin aus Berufung

Die in Rheinau – Diersheim geborene Pädagogin – schon als Kind wollte sie Lehrerin werden - studierte an den Pädagogischen Hochschulen Esslingen, Heidelberg und Karlsruhe und arbeitete über dreißig Jahre an Schulen in Baden-Württemberg.
Der Weg zum Schreiben

Nach ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst zog Lorene Ross 2005 nach Baden – Baden. Seitdem widmet sie sich neben ihren Interessen wie Musik, Theater, Kunst, Philosophie hauptsächlich dem Schreiben. "Ihr Schreiben bezeichnet sie als einen Weg der kleinen Schritte, hinter denen jedoch ein großer Wille steckt. Sie besuchte bis 2009 in Bühl eine Schreibwerkstatt, absolvierte 2006/2007 ein Fernstudium Belletristik und nimmt regelmäßig am "Literarischen Cafe" im Kurhaus in Baden – Baden teil, das sie auch hin und wieder moderiert.

Willensstark - eine Erzählsammlung

Das Manuskript "Willensstark" ist eine Erzählsammlung von Kurzgeschichten, Gedichten, Episoden. Susanne, die Hauptfigur, ist ohne Vater - er starb, als sie sechs Jahre alt war - aufgewachsen. Lorene Ross will aufzeigen, wie überaus wichtig die Liebe für die Entwicklung eines Kindes ist, gerade wenn es nur mit einem Elternteil aufwächst. Eine andere Problematik, auf die Lorene Ross eingeht, ist die Scheidung im Alter von über fünfzig Jahren. Susanne erlebt einen Verlust, sieht aber auch die Chance zu einem Neuanfang. Das Buch wird im Frühjahr 2011 in der Reihe "Lesepause" von Marion Hofmann im BadnerBuch Verlag Rastatt erscheinen.

Der FINDELKÜRBIS und andere Geschichten -
Art Fabeln

Das Buch "Der Findelkürbis und andere Geschichten", das Ende November im Autumnus – Verlag, Berlin, erschienen ist, wendet sich mit einer Art Fabelgeschichten nicht nur an Kinder (vier bis zehn Jahre), sondern auch an Erwachsene. Die einzelnen Kurzgeschichten handeln von dem Umgang miteinander. Einfach ausgedrückt: von Werten und deren Vermittlung, wobei die Autorin Tiere, Pflanzen und Gegenstände sprechen lässt.

Weitere Aktivitäten

2009 hat Lorene Ross erneut mit einem eineinhalbjährigen Fernstudium begonnen. Recht anspruchsvoll, wie sie betont. Außerdem ist sie seit 2009 Gast und Autorin beim "Karlsruher Lesefrühstück" und dem "Literaturcafé" in Rastatt. Eine besondere Freude bereitet Lorene Ross das regelmäßige Vorlesen im evangelischen Pflegeheim Elias in Baden – Baden, wo sie seit 2005 hingeht.

Kontaktfreude

Für Lorene Ross ist sowohl das "Du" als auch das "Ich" wichtig. Sie kann gut mit sich selbst allein sein, ohne sich einsam zu fühlen. Doch braucht sie als kontaktfreudiger Mensch auch das Gegenüber und die Kommunikation, wie sie erklärt. Familie, Freunde und Bekannte nehmen einen hohen Stellenwert in ihrem Leben ein.