Stadt-Teile - Stadt Karlsruhe


Stadt Karlsruhe ist Preisträgerin im Wettbewerb "Klimaneutrale Kommune"

Umweltministerin Tanja Gönner überreicht Bürgermeister Klaus Stapf die Auszeichnung

Die Stadt Karlsruhe sowie acht weitere Kommunen sind Sieger des vom Um-weltministerium des Landes ausgeschriebenen Wettbewerbs "Klimaneutrale Kommune". Umweltministerin Tanja Gönner zeichnete die Kommunen am 20.12. im Stuttgarter Landtag aus. Das Preisgeld besteht in einem 70-prozentigen Zuschuss für eine Machbarkeitsstudie. Sie soll klären, unter welchen Voraussetzungen bis zum Jahr 2050 Strom- und Wärmebedarf sowie der Energiebedarf für Mobilität weitgehend reduziert beziehungsweise CO2-neutral bereitgestellt werden. Mit Hilfe der Studie sollen konkrete Maßnahmen sowie Kosten und Auswirkungen ermittelt werden. Der Karlsruher Gemeinderat hatte sich am 19. Oktober für die Wettbewerbsteilnahme ausgesprochen.

Bürgermeister Klaus Stapf und Umweltministerin Tanja Gönner. Foto Martin Stollberg
Umweltdezernent Klaus Stapf nahm die Auszeichnung im Namen des Oberbürger-meisters entgegen. Er freue sich sehr, so Stapf, dass Karlsruhe die Studie teilfinanziert bekomme. Denn es hätten sich auch andere namhafte Städte beworben, die im Klimaschutz aktiv sind: "Wir haben damit den Schritt in die erste Reihe der Klimastädte vollzogen. Unser Weg besteht darin, das Thema Klimaschutz übergreifend und mit allen Akteuren der Stadt anzugehen und sie mit differenzierten Maßnahmen mitzunehmen. Deshalb wollen wir alle Handlungsfelder ausschöpfen und überall etwas bieten, mit dem die Menschen ihren Beitrag leisten können."

"Eine deutliche CO2-Reduzierung", so Stapf, "ist unsere letzte Chance, wenn wir einen Klimakollaps verhindern wollen. Um klimaneutral zu werden, müssen wir bis 2050 die Kohlendioxid-Emissionen in unserer Stadt wesentlich senken - von 10,7 auf 2 Tonnen pro Einwohner und Jahr, also um über 80 Prozent. Wir werden unsere Aktivitäten, die wir mit Klimaschutzkonzept samt CO2-Bilanzierung, dem European Energy Award, der Energiekonzeption der Stadtwerke und vielem mehr eingeleitet haben, zielgerichtet fortsetzen. Schwerpunkte sind zum Beispiel die fahrradfreundliche Stadt, das Gewinnen von Energie aus Biomüll und der Baubereich."

Quelle: Stadt Karlsruhe / Presse-und Informationsamt





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