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Vortrag von Thomas Moos über Mozarts Beziehungen zu Bruchsal

Mozart-Komposition auf Akkordeon | Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr

Bruchsal (tam). Am 4. Mai 1791 fügte Wolfgang Amadeus Mozart im handschriftlichen Verzeichnis seiner Werke ein gerade neu entstandenes Stück als "Andante für eine Walze in eine kleine Orgel" hinzu – eine Komposition, die viele Jahre später von Kennern als "entzückendste Musik" hoch gelobt wurde. Fast auf den Tag genau 222 Jahre später erklingt das Stück am Sonntag, 5. Mai, um 11 Uhr in der Historischen Wirtschaft des Deutschen Musikautomaten-Museum im Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses.

Stadtarchivar Thomas Moos (Foto: pr)
Aber nicht, wie zu vermuten wäre, von einem selbstspielenden Automaten aus Museumsbeständen, sondern aus einem Akkordeon.

Im Rahmen eines Vortrags von Stadtarchivar Thomas Moos über Mozarts Verbindungen zu Bruchsal präsentiert die klassische Akkordeonistin Jutta Groh, seit 1988 Dozentin an der Musik- und Kunstschule (MuKs) Bruchsal, die Mozartkomposition ebenso wie Josef Haydns "Stücke für die Flötenuhr", eine gleichfalls für selbstspielende Automaten geschriebene Komposition.




Akkordeonistin Jutta Groh. (Foto: pr)
Musikalisch spannt sich damit ein ebenso großer Bogen wie inhaltlich: Absichtlich gibt Moos seinem Referat den Titel "Er hat hier nicht nur übernachtet ...", um mit Blick auf Mozart und seine Beziehungen zum fürstbischöflichen Bruchsal den Blick auf die Verbindungen zwischen dem weltberühmten Tonschöpfer und der geistlichen Residenzstadt zu weiten.

Mozarts Aufenthalte in der Stadt, die Bekanntschaft mit der Virtuosin Marianne Kirchgessner und mit dem aus Heidelsheim stammenden Klavierbauer Johann Andreas Stein illustrieren umfassend das "Bruchsaler Musikleben" im 18. Jahrhundert.

Diese historische "Musikstunde" der besonderen Art findet am 5. Mai um 11 Uhr im Rahmen der monatlichen Stammtische des Fördervereins Deutsches Musikautomaten-Museum (DMM) statt. Auch interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Es wird lediglich der reguläre Eintritt in Schloss Bruchsal erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich.





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