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Was tun, wenn die Untreue erwiesen ist?
Mediation hilft auf der Suche nach einer echten Lösung
Lässt sich die Beziehung noch retten? Versuchen sollte man das auf alle Fälle, denn viele Paare haben hinterher bereut, wenn sie zu schnell aufgegeben haben. Mediation ist eine gute Methode, die zerstrittenen Parteien ermöglichen soll, ein einigermaßen konstruktives Gespräch zu führen und dabei befriedigende Lösungen für beide Parteien zu finden.
Die Aufgaben des Mediators bzw. der Mediatorin
ist es, die Konfliktparteien zu gemeinsamen Gesprächen an einen Tisch zu bringen und die schwelenden Konflikte und Bedürfnisse aller Beteiligten sichtbar herauszuarbeiten. Ein Mediator braucht juristiges Know How, ausgeprägte Fähigkeiten im sozialen und kommunikativen Bereich und ein gerüttelt Maß an Durchsetzungsfähigkeit.
Ziel einer Mediation
Das Ziel einer Mediation ist es, einen Rahmen zu schaffen, damit die Konfliktparteien selbst Lösungen entwickeln können, die für beide Seiten annehmbar und zufriedenstellend sind, so dass alle als Gewinner aus der Situation herauskommen können.
Ganz sicher keine leichte Aufgabe für den Mediator. Denn die Wünsche, Bedürfnisse, die Ängste und die Vorbehalte aller müssen sorgfältig und ehrlich herausgearbeitet werden. Das ist die Voraussetzung, um Lösungen zu finden. Doch oft sind den Beteiligten diese Wüsche und Vorbehalte selbst gar nicht so richtig bewusst und oft fehlt auch - im Wust der Gefühle und starken Emotionen - der Überblick über mögliche Auswege.
Mediation ist ziel- und zukunftsgerichtet
Sie wühlt nicht in der Vergangenheit, sie bewertet nicht. Sie verurteilt auch vergangenes Verhalten nicht. Natürlich braucht der Mediator umfassende Informationen über die Vergangenheit, um die Konfltike verstehen zu können - nicht aber, um richten zu können. Denn die Frage wer recht hat oder nicht, ist für ein Mediationsverfahren völlig unerheblich. Es geht einzig und allein darum, für die Zukunft tragfähige Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten gut leben können. Manchmal zeigt es sich in der Folgezeit, dass die Lösungen nicht praxistauglich sind. Dann müssen neue Ansätze ausprobiert werden.
Ein Mediator muss neutral sein
Ein Mediator muss eine Vielzahl von Fähigkeiten und Kenntnissen mitbringen. Ganz entscheidend ist auch, dass diese Person eine neutrale Stelle inne hat un dnicht etwa gefühlsmäßig auf einer Seite steht. Es wäre infolgedessen absolut keine gute Idee, wenn ein Elternteil jemanden aus seinem Bekanntenkreis bittet, diese Rolle zu übernehmen.
Der Erfolg des Gesprächs
hängt nicht nur von den Fähigkeiten und der Person des Mediators ab, sondern maßgeblich auch von den Beteiligten. Mag sein, dass beide oder einer der beiden wenig Bereitschaft zur Kommunikation mitbringen. Mag sein, dass sie den Konflikt überhaupt nicht beenden wollen. Mag sein, dass sie lieber im alten Trott weitermachen wollen. Denn Änderungen sind unbequem. Änderungen bedeutet, neue Wege zu gehen, bequeme ausgetrampelte Pfade zu verlassen, Eigenverantwortung zu übernehmen und Konsequenz zu zeigen.
Autor: Monika Wehn
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Monika Wehn veröffentlichte fünf Bücher rund um Partnersuche und Kommunikation, organisiert Freizeitprogramme für den FREIZEITCLUB KARLSRUHE und leitet das online-Portal www.karlsruhe-entdecken.de
Website: http://www.monikawehn.deEmail: ed.nekcedtne-ehurslrak@nhew.akinom
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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Karlsruhe
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