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YIN - Das Young Investigator Network

Netzwerk junger Elite-Wissenschaftler am KIT

Im Frühjahr 2008 wurde das Young Investigator Network (YIN) als selbstverwaltete Plattform und demokratische Interessenvertretung für wissenschaftlich tätige Nachwuchs-Führungskräfte am KIT (Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe) gegründet. Zweck des YIN ist zum einen eine zentrale Interessenvertretung und Vernetzung der Mitglieder, zum anderen dient es der Förderung der persönlichen Weiterentwicklung des Führungsnachwuchses.

Logo des YIN
Wissenschaftler aus vielen Fachgebieten

Heute gehören rund 60 junge Elite-Wissenschaftler aus mehreren unterschiedlichen Fachgebieten zum Netzwerk YIN. Kommunikationswissenschaft, Nanotechnologie, Biotechnologie, Mathematik, Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik oder Umwelttechnologie - das sind nur einige der Disziplinen, in denen die jungen Forscher unterwegs sind. Aber auch Themen wie die Wechselwirkung von Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft gehören dazu.

Allen Mitgliedern gemeinsam ist es, dass sie promoviert haben und auf Grund ihrer bisherigen hervorragenden Forschungsergebnisse selbst eingeworbene Finanzmittel von unterschiedlichen Institutionen haben. Damit arbeiten sie in eigener Verantwortung, also ohne Fachvorgesetzten und bringen sich zudem in den Lehrbetrieb des KIT ein, meist indem sie sich dazu freiwillig verpflichten. Und alle sind bereits in Führungsverantwortung, d.h. sie führen kleine oder größere Forschungsgruppen, in denen z.B. Doktoranden tätig sind.

In einem  Film stellen sich die YIN-Mitglieder sich, ihre Arbeit und ihre Gemeinschaft vor. Gedreht wurde dieser Film von dem Karlsruher Dokumentarfilmer Marcel Wehn.

Die Mitglieder des YIN
Weiterbildung und gegenseitige Förderung

Während sich aus dem Netzwerk oft interessante Gespräche über das eigene Fachgebiet hinaus ergeben, stehen beim gemeinsamen Weiterbildungsprogramm andere Themen in Vordergrund. Dr.-Ing. Timo Mappes, 34jähriger Sprecher des YIN und Leiter der Gruppe zum Thema "Biophotonische Sensoren": "Als Gruppenleiter stehen für uns Themen wie Kommunikation und das Führen von Mitarbeitern ganz mit obenan." Aber auch andere "Soft-Skills" gehören dazu, von Projektmanagement und Hochschuldidaktik bis zu "Business-Etikette" und Small-Talk-Kenntnissen werden eine Vielzahl von Weiterbildungskursen angeboten.

Und Dr. Irina Nazarenko, 35, Biologin, Krebsforscherin und eine der beiden stellvertretenden Sprecher des YIN erläutert: "Um die Gemeinschaft zu stärken, ist es uns auch wichtig, außerhalb unserer Forschungstätigkeit miteinander zu kommunizieren. Z.B. gibt es am Ende unserer monatlichen Mitgliederversammlung immer ein 'Get Together', wo wir uns bei einem ungezwungenen Zusammensein bei einem Glas Wein austauschen und einander noch besser kennen lernen. Aus diesen Gesprächen ergeben sich oft auch neue Ideen und Aspekte für die eigene Forschungsarbeit und für gemeinsame Forschungsprojekte."

Lesen Sie hierzu auch unser ausführliches Interview mit Irina Nazarenko und Timo Mappes in unserer Rubrik "Köpfe der Region".

Weitere Infos zum YIN, seinen Mitgliedern und deren Forschungsarbeiten finden Sie auf der Website des YIN.





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