Ausflüge & Erlebnisgeschenke - Ausflugtipps


Ausflug in die Pfalz

Wanderung von Edenkoben nach St. Martin

Eine kleine Wanderung von Edenkoben über das Friedensdenkmal und die Kropsburg nach St. Martin, vorbei am "Guggemolweg", dem "Dichterweg" und der Kropsburg.

Foto: Gerd Rehm, Landau
In Edenkoben fährt man in Richtung Edenkobener Tal und "Villa Medica" (ausgeschildert). Fast am Ortsende - kurz nach dem Kloster Heilbruck - sollte man das Auto auf einem kleinen Parkplatz für dem Herrenhaus Edenkoben abstellen.

Genau gegenüber dem Parkplatz "Herrenhaus Edenkoben" beginnt der s. g. "Dichterweg" Richtung St. Martin. Nach ca. 200 m geht es rechts ab zum "Guggemolweg", der hoch in Richtung Friedensdenkmal führt

Leicht ansteigend kommt man nach 1 km zum Einstieg in den etwas steileren Weg zum Friedensdenkmal, das man – vorbei am "Straßburger Stein" (schöner Aussichtspunkt) – nach ca. 1 km erreicht. Die Waldgaststätte "Friedensdenkmal" bietet dem müden Wanderer Pfälzer Spezialitäten und einen guten "Pälzer Droppe".
Die Route

Das von Wald umrahmte Sieges- und Friedensdenkmal wurde 1899 zur Erinnerung an den gewonnenen Krieg 1870/71 gegen Frankreich errichtet. Die ganze Pracht der fruchtbaren Rheinebene kann man von hier aus überblicken. Bei gutem Wetter sieht man den Odenwald und Heidelberg.300 m weiter steht der Straßburger Stein. Von diesem Gedenkstein hat man bei passendem Wetter einen schönen Ausblick bis nach Straßburg im Elsass. Von dort aus sah man damals auch die Signale aus Straßburg, dass der 1870er Krieg gewonnen war.

Der leicht abfallende Weg zur Kropsburg ist sehr gut ausgeschildert (ca. 2 km). Auch hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr in die Burgschänke. Die Burg selbst, die sich in Privatbesitz befindet, kann man leider nicht besichtigen.

Anfang des 13 Jahrhunderts wurde die Burg, die aus Ober- und Unterburg bestand, von den Bischöfen von Speyer erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach verlehnt, unter anderem an die von Kropsberg, und auch mehrfach zerstört. 1771 wurde ein Wohnhaus errichtet. Die Oberburg wurde zum Bau der Festung Germersheim abgebrochen, von der Unterburg sind noch große Teile vorhanden.

Von nun an geht?s bergab in das schöne St. Martin (ca. 1km). Auf diesem Weg sieht man sich immer wieder zu einem kurzen Stopp veranlasst, um die herrliche Aussicht auf St. Martin und die sich bis zum Horizont ausdehnenden Weinberge zu genießen.

In St. Martin lohnt sich noch ein Spaziergang durch die alten Gassen und die Besichtigung der mittelalterlichen Kirche. Schöne Weinstuben und Gasthäuser, die zur Einkehr laden, findet man hier in Hülle und Fülle.

Nach dem Genuss von Saumagen, Bratwurst, Leberknödel und dem guten St. Martiner Riesling ist für den Rückweg zum Ausgangspunkt die topfebene Variante quer durch die Weinberge zu empfehlen (ca. 3km).





Immer informiert sein: Melden Sie sich für den  Newsletter  von karlsruhe-entdecken.de an.


zurück