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Draistag - der Karlsruher Fahrradtag

Sicherheitstrainings, Codierungen und Verlosung

Radlerinnen und Radler haben es gut - zumindest am Mittwoch, 19. Mai, wenn die Stadt Karlsruhe zusammen mit AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) auf dem Marktplatz den "Draistag - der Karlsruher Fahrradtag" veranstaltet.

Radlerfrühstück und kostenloser Radlercheck

Als stärkenden Start in den Tag gibt es von 7 bis 9 Uhr ein Radlerfrühstück der AOK, bei dem auch Gemeinderätinnen und Gemeinderäte beim Kaffee ausschenken und Verteilen der Brötchen helfen. Von 10 bis 18 Uhr kann man sein Fahrrad kostenlos checken lassen und mit etwas Glück um 13 Uhr bei einer Verlosung ein Fahrrad im Wert von 1000 Euro gewinnen.

Diebstahlprävention

Und für fünf Euro codiert die Polizei Räder zur Diebstahlprävention (dazu sind Personalausweis und Eigentumsnachweis erforderlich). Karlsruher Fahrradhändler informieren über die aktuellen Entwicklungen der Radtechnik und erlauben Probefahrten und wer auch mal spontan ein Fahrrad benutzen will, kann sich bei der DB-Rent für das Leihfahrradsystem "Call a bike" anmelden.

Fahrsicherheitstraining

Weil das Thema "Sicherheit im Radverkehr" angesichts der vielen "Neuradler" immer bedeutender wird, bietet der ADFC ein Fahrsicherheitstraining an. Erfrischen kann man sich beim Wassermobil der Stadtwerke. Das ganze Angebot wird durch Gesundheitsinformationen der AOK ergänzt.

Landesweiter Auftakt der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Der "Draistag" ist gleichzeitig der landesweite Auftakt der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK Baden-Württemberg, ADFC und dem Württembergischen Radsportverband (WRSV). Karlsruhe unterstützt bereits zum fünften Mal diese Aktion tatkräftig. Um 13 Uhr fällt der offizielle Startschuss in Anwesenheit des Vorstandschefs der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hohberg, der ADFC-Landesvorsitzenden Dr. Gudrun Zühlke und des Vorsitzenden der neu gegründeten landesweiten "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen", Karlsruhes Baubürgermeister Michael Obert. "In den letzten Jahren kamen die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" in Baden-Württemberg aus Karlsruhe" berichtet Michael Obert. "Dieses Jahr sollen es erstmals mehr als 1000 Karlsruher Teilnehmer werden" gibt er als Ziel aus, "denn Karlsruhe möchte ja im Radverkehr Vorbild in ganz Süddeutschland werden." Und natürlich hofft er, dass sich beim obligatorischen Gruppenfoto um 8.30 Uhr mit den Besucherinnen und Besuchern des Radlerfrühstücks noch mehr Pedaleure als bisher auf der Rathaustreppe drängen.

"Das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen ist ideal, um Kopf und Körper auf Trab zu bringen", sagt Dr. Rolf Hoberg. Dennoch nutzen nach Meinung des AOK-Chefs noch immer zu wenig Baden-Württemberger ihr Zweirad. "80 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg haben mindestens ein Fahrrad, doch nur rund sieben Prozent der Pendler sind damit zur Arbeit unterwegs. Das geht besser, wie es die Stadt Karlsruhe beweist!" Und für ADFC Landesvorsitzende Dr. Gudrun Zühlke ist "der Spaß auf dem Arbeitsweg dann manchmal auch mit Schadenfreude kombiniert, wenn die Radfahrer am Stau vorbeifahren und zügig bei der Arbeit sind." Mit der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" wollen AOK, ADFC und WRSV deshalb noch mehr Baden-Württemberger zum Radfahren motivieren.

Beim Wettbewerb "Mit dem Rad zur Arbeit" geht es darum, dass im Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 31. August 2010 möglichst viele Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen. Im Internet (Link siehe unten) kann man sich die Teilnahmekarte herunterladen und zum Ende des Aktionszeitraumes einschicken. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden zahlreiche Sachpreise verlost.

Infos zum Draistag





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