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Matinee - Jazz & Literatur

Wenn der Hirsch röhrt! Wilderer, Spitzbuben und Rebellen, Erzählungen

Jagdleidenschaft trieb die einen durch den Wald, blanke Armut die anderen. Die Geschichte der Wilderer ist auch eine Geschichte der Not und des Aufbegehrens gegen den Adel, der den Bauern sogar verbieten wollte, den Wald zu betreten. Jagdrecht war Herrenrecht - bis ins 19. Jahrhundert. Wer sich an fremdem Wildbret verging, machte sich nicht nur des Diebstahls schuldig, sondern riss eigenmächtig Standesschranken nieder - ein damals todeswürdiges Verbrechen.

Trotz aller Wildererromantik darf nicht verkannt werden, dass Wilderer auch oft Verbrecher waren, denen ein Menschenleben nichts bedeutete.Doch für viele arme Menschen war das Wildern überlebensnotwendig.

Anfangs wurden die Wilderer noch mit dem Aufsetzen eines "Hirschgeweihs" entehrt, das sie für mehrere Tage tragen mussten. Dann wurden die Strafen drastischer: In Württemberg stach man ihnen die Augen aus, in Tirol wurde ihnen die Hand abgehackt. Wildern war ein Kampf gegen die Obrigkeit und Nervenkitzel pur: Wer wird überleben, der Wilderer oder der Jäger? In Gestalt des Wilderers erwuchs eine Heldenfigur, die bis heute mystifiziert und romantisiert wird. Waren sie nun Rebellen oder Banditen? Vielleicht kann die Frage geklärt werden, wenn Mitglieder des Schauspielensenmbles in abenteuerlichen Erzählungen die Spur "berüchtigter" Wilderer verfolgen.

Zusammen mit dem Badischen Staatstheater im Theaterzelt
Tickets: siehe Badisches Staatstheater
Programm Badisches Staatstheater

Pirmin Ullrich | Saxophon
Alex Krieg | Klavier
Mario Fadini | Bass
Jean-Michel Heiby | Schlagzeug





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